Brüssel greift durch: Google muss Android für KI-Konkurrenz öffnen
Die EU zwingt Google unter dem Digital Markets Act, Android-Funktionen wie Kamera und Mikrofon auch für konkurrierende KI-Assistenten freizugeben – bis August 2027.
Die EU macht Druck auf Google – und zwar richtig.
Die Europäische Kommission hat angeordnet: Google muss Android für konkurrierende KI-Assistenten öffnen.
Konkret heißt das: Kamera, Mikrofon, Bildschirminhalte – alles, was Gemini heute nutzen darf, muss auch für andere verfügbar sein.
Bis spätestens 1.
August 2027, mit der nächsten großen Android-Version, muss das umgesetzt sein.
Das ist ein riesiger Sieg für den Wettbewerb.
Bisher hatte Google durch die enge Integration von Gemini einen massiven Vorteil.
Jetzt bekommen auch kleinere Anbieter Zugang zu den wichtigsten Systemfunktionen.
Für Nutzer könnte das bedeuten: mehr Auswahl, bessere Alternativen.
Für Google: eine empfindliche Einschränkung ihrer Macht auf Android.
