EU macht ernst: KI-Gesetz tritt im August in Kraft
Die EU zieht die Zügel an – ab 2.
August gilt das neue KI-Gesetz.
Die EU-KI-Verordnung teilt KI-Systeme nach Risiko ein.
Hochrisiko-Anwendungen, etwa in Medizin oder Personalwesen, müssen strikte Transparenz- und Dokumentationspflichten erfüllen.
Wer dagegen verstößt, zahlt bis zu 35 Millionen Euro oder 7 Prozent des weltweiten Umsatzes – je nachdem, was höher ist.
Das ist die größte regulatorische Zäsur in der KI-Welt seit Jahren.
Parallel dazu harmonisiert die EU Datenschutzregeln: KI-Training wird unter bestimmten Bedingungen auf Basis berechtigter Interessen erlaubt, ohne explizite Einwilligung.
Das Digital-Omnibus-Paket bringt DSGVO und Data Act zusammen.
Für Unternehmen bedeutet das: Compliance wird 2026 zur Pflichtaufgabe.
Der Europäische Datenschutzausschuss hat dafür im März sogar eine Standard-Vorlage für Datenschutz-Folgenabschätzungen veröffentlicht.
Die Botschaft ist klar: Europa setzt auf klare Spielregeln statt auf Wildwuchs.
