Europa verbietet Einwilligungen als Datenbasis für KI-Training

Der Europäische Datenschutzausschuss verbietet KI-Firmen, sich auf Nutzereinwilligungen für massenhafte Datensammlungen zu berufen

Europa dreht KI-Firmen den Datenhahn zu – zumindest ein bisschen.

Der Europäische Datenschutzausschuss hat neue Leitlinien verabschiedet, die es KI-Unternehmen verbieten, sich einfach auf eure Einwilligung zu berufen, wenn sie massenhaft Daten fürs Training ihrer Modelle sammeln wollen.

Stattdessen müssen sie künftig einen „berechtigten Interessen"-Test bestehen – also nachweisen, dass ihr Interesse an den Daten schwerer wiegt als euer Recht auf Privatsphäre.

Die Behörden empfehlen außerdem den Einsatz synthetischer Daten und bessere Filtermechanismen.

Die neuen Regeln stehen bis Ende Oktober zur Konsultation.

Was das bedeutet?

Viele KI-Firmen müssen ihre Datensammel-Strategien komplett überdenken – gerade in Europa.

Einwilligung war bislang oft die einfachste Rechtsgrundlage.

Jetzt wird es komplizierter und teurer.

Gut für den Datenschutz, aber ein echter Einschnitt für die Branche.

Europa verbietet Einwilligungen als Datenbasis für KI-Training
Ausgestrahlt von