Gericht entscheidet: KI-Chatbot-Betreiber haften für Lügen

Das Landgericht Hamburg hat geurteilt: Betreiber wie X haften, wenn ihr Chatbot Grok falsche Behauptungen verbreitet.

Wer KI-Chatbots betreibt, muss für deren Lügen geradestehen – das hat jetzt das Landgericht Hamburg entschieden.

Konkret ging es um Grok, den Chatbot von Elon Musks X.

Der hatte unwahre Behauptungen über einen Verein verbreitet, die öffentlich sichtbar waren.

Das Gericht sagt: Der Betreiber haftet, weil die Inhalte dauerhaft online stehen und als Tatsachen wahrgenommen werden.

Das ist ein Knaller für alle, die KI-Chatbots anbieten – egal ob X, OpenAI oder Meta.

Bislang hieß es oft: Die KI ist ja nicht perfekt, Fehler passieren.

Jetzt heißt es: Fehler kosten.

Für euch als Nutzer bedeutet das vielleicht mehr Vorsicht bei den Anbietern – und hoffentlich weniger Blödsinn, der als Fakt verkauft wird.

Gericht entscheidet: KI-Chatbot-Betreiber haften für Lügen
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