KI-Boom treibt Speicherpreise in die Höhe – DRAM über 60 Prozent teurer
KI wird teuer – und zwar nicht nur bei den Modellen, sondern auch bei der Hardware.
Der Chiphersteller Micron berichtet, dass die Preise für DRAM-Speicher im letzten Quartal um über 60 Prozent gestiegen sind.
Der Grund: KI-Rechenzentren brauchen gigantische Mengen an High-Bandwidth-Memory und DRAM, um große Modelle zu trainieren und laufen zu lassen.
Das bedeutet steigende Kosten für Start-ups, Rechenzentrumsbetreiber und alle, die KI-Infrastruktur aufbauen.
Gleichzeitig freuen sich die Speicherhersteller über satte Margen.
Aber es gibt auch Risiken: Wenn die Nachfrage zu schnell steigt, drohen Engpässe und weitere Preissprünge.
Der KI-Boom ist nicht nur ein Software-Phänomen – er verschiebt gerade massiv die Machtverhältnisse in der gesamten Hardware-Industrie.
