Microsoft bringt eigene KI-Modelle – und tritt gegen OpenAI an
Microsoft stellt auf der Build-Konferenz sieben eigene KI-Modelle vor – ein Strategiewechsel, der den Wettbewerb verschärft.
Microsoft war bisher vor allem als Verteiler von OpenAI-Modellen bekannt.
Jetzt dreht der Konzern den Spieß um.
Auf der Build-Konferenz wurden sieben neue Modelle unter der Marke MAI vorgestellt – komplett eigenständig entwickelt, mit eigenen Daten und Trainingsprozessen.
Das Flaggschiff MAI-Thinking-1 spielt bei Coding-Benchmarks in der Liga von Claude Opus 4.6 mit.
Microsoft spricht von „humanistischer Superintelligenz" als Ziel.
Das ist ein deutliches Signal: Der Konzern will nicht mehr nur Vermittler sein, sondern eigene Modelle kontrollieren.
Für den Markt heißt das: Der Wettbewerb wird härter, die großen Tech-Konzerne ziehen ihre eigenen Infrastrukturen hoch.
Und die Abhängigkeit von Drittanbietern sinkt.
