UN-Chef fordert globale KI-Sicherheitsregeln
Die Vereinten Nationen schalten sich ein: UN-Generalsekretär António Guterres fordert jetzt globale Sicherheitsregeln für Künstliche Intelligenz.
Er sagt: Regierungen und Unternehmen müssen gemeinsame Leitplanken vereinbaren, damit wir kein „race to the bottom" erleben – also einen Wettlauf, bei dem jeder die Standards nach unten drückt, um schneller zu sein als die anderen.
Das ist politisch wichtig, weil KI bisher vor allem national oder regional reguliert wird: Europa hat den AI Act, die USA setzen auf freiwillige Selbstverpflichtungen, China hat eigene Gesetze.
Aber KI ist global – Modelle werden überall eingesetzt, Daten fließen über Grenzen.
Guterres will das auf die multilaterale Ebene heben.
Ob das klappt?
Fraglich.
Aber es zeigt: KI-Governance ist nicht mehr nur ein Tech-Thema, sondern eines für die Weltpolitik.
